Berufsunfähigkeitsversicherung
Immer wieder wird von Verbraucherschützern darauf hingewiesen, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung neben der Privathaftpflicht die wichtigste Versicherung überhaupt ist. Doch was genau ist die Berufsunfähigkeitsversicherung?
Die Berufsunfähigkeitsversicherung soll Menschen, die z.B. durch einen Unfall keinen Beruf mehr ausüben können, finanziell unterstützen.
Das Risiko, aus Gesundheitsgründen vorzeitig auszuscheiden, besteht in jedem Job. Besonders gefährdet ist allerdings, wer körperlich oder seelisch stark belastende Tätigkeiten ausübt.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dem Versicherten eine vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente wenn er den zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben kann.
Eine typische Definition von Berufsunfähigkeit in Versicherungsbedingungen lautet: “Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich für die Dauer von mindestens 6 Monaten (Prognosezeitraum) außer Stande ist, seinen Beruf wie er vor Eintritt der Krankheit, Körperverletzung oder des Kräfteverfalles beschaffen war, auszuüben.”
Folgende Kriterien spielen bei der Berechnung des Beitragssatzes eine große Rolle:
- Eintrittsalter
- Höhe der monatlichen Berufsunfähigkeitsrente
- Karenzzeit
- Gesundheitszustand (Raucher zahlen häufig höhere Beiträge)